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`!Else Wenz-Viëtor`! (* `F33f`_`[30. April`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=30._April]`_`f `F33f`_`[1882`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1882]`_`f in `F33f`_`[Sorau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sorau]`_`f, Nieder-Lausitz; † `F33f`_`[29. Mai`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=29._Mai]`_`f `F33f`_`[1973`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1973]`_`f in `F33f`_`[Icking`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Icking]`_`f) war eine deutsche Kinderbuchillustratorin. In den 1920er und 1930er Jahren gehörte sie zu den bekanntesten und produktivsten `F33f`_`[Bilderbuch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bilderbuch]`_`f-Illustratoren in Deutschland.
>>Contents
• `F0af`_`[Leben`#leben]`_`f
• `F0af`_`[Künstlerisches Schaffen`#k-nstlerisches-schaffen]`_`f
• `F0af`_`[Publikationen`#publikationen]`_`f
• `F0af`_`[Bilderbücher (Auswahl)`#bilderb-cher-auswahl]`_`f
• `F0af`_`[Quartette (Auswahl)`#quartette-auswahl]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Leben
Else Wenz-Viëtor wurde unter ihrem Geburtsnamen Viëtor am 30. April 1882 in `F33f`_`[Sorau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sorau]`_`f (Niederlausitz) geboren und wuchs bei ihren Großeltern in `F33f`_`[Freiburg im Breisgau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Freiburg_im_Breisgau]`_`f auf.
Von ihrem Großvater übernahm sie die Liebe zu Pflanzen und Tieren, später ihre Lieblingsmotive. Das Zeichnen erlernte sie weitgehend als Autodidaktin; ab 1901 besuchte sie die `F33f`_`[Kunstgewerbeschule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kunstgewerbeschule]`_`f in München und schloss sich einem Verein von Künstlerinnen an. Im `F33f`_`[Schwabinger`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwabing]`_`f Künstlerviertel porträtierte sie bekannte Künstlerpersönlichkeiten. In dieser Zeit heiratete sie den Maler Carl Rehm. Die Ehe wurde geschieden, 1913 heiratete sie den Architekten `F33f`_`[Paul Wenz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Paul_Wenz_(Architekt)]`_`f.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]
Sie leitete von 1933 an die Ickinger `F33f`_`[NS-Frauenschaft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=NS-Frauenschaft]`_`f.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]
Ihre Tochter Hedda Obermaier-Wenz erhielt die graphische Ausbildung bei ihrer Mutter und zeichnete in einem fast identischen Stil. Sie schuf Illustrationen für etwa 60 Kinderbücher und war im Kunstverein `*Werdenfelser Künstler e. V.`* im `F33f`_`[Werdenfelser Land`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Werdenfelser_Land]`_`f als Malerin tätig.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f]
>>Künstlerisches Schaffen
Im Jahr 1903 illustrierte sie ihr erstes von insgesamt über 150 Büchern, `*Das Buch vom Kinde`*. Ab 1909 arbeitete sie mit dem Verlag Alfred Hahn zusammen, schuf auch Bilder für „Auerbachs Kinderkalender“. Außerdem entwarf sie als freie Mitarbeiterin für die `F33f`_`[Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vereinigte_Werkstätten_für_Kunst_im_Handwerk]`_`f Inneneinrichtungen, Tapeten, Gläser etc. Sie zeigte 1914 auf der `F33f`_`[Kölner Werkbundausstellung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kölner_Werkbundausstellung]`_`f ein Teezimmer.`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f] 1920 begann die sehr produktive Zusammenarbeit der Künstlerin mit dem Oldenburger Stalling Verlag. Allein dort erschienen 30 von ihr bebilderte Bücher mit einer Gesamtauflage von über einer Million.
Else Wenz-Viëtor wurde häufig mit ihrer älteren Kollegin `F33f`_`[Gertrud Caspari`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gertrud_Caspari]`_`f verglichen, aber sie selbst nannte als Vorbild den englischen Grafiker `F33f`_`[Arthur Rackham`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arthur_Rackham]`_`f. Dem Trend der damaligen Zeit folgend, zeichnete sie in den Bilderbüchern Pflanzen und Tiere häufig mit menschlichen Zügen. In `*Sonnenkinderstuben`* (1925) malt sie einen Schmetterling mit Schürze und eine Meise mit Kopftuch. Die vermenschlichte Darstellung von Tieren findet sich zum Beispiel in `*Die Schule im Walde`* (1931) mit Versen des Lehrers und Kinderbuchautors `F33f`_`[Adolf Holst`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Adolf_Holst]`_`f. Mit Holst gestaltete sie mindestens noch 11 weitere Bücher.
>>Publikationen
>>>Bilderbücher (Auswahl)
• `*Auf dem Bauernhof – Ein Bilderbuch zum Aufstellen`* (1910), Jos. Scholz-Mainz-Verlag Wiesbaden, Verlagsnummer 6562
• `*Nürnberger Puppenspielbuch`* (1920)
• `*Schweinchen-Schlachten, Würstchen-Machen, Quieck-Quieck-Quieck`* (1925)
• `*`F33f`_`[Der kleine Häwelmann`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Der_kleine_Häwelmann]`_`f`* (1926)
• `*Schelmengesindel`*, Ebenhausen bei München: `F33f`_`[Wilhelm Langewiesche-Brandt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wilhelm_Langewiesche-Brandt]`_`f (1928)
• `*Grünbart, das Moosmännchen`* Oldenburg: Gerhard Stalling 1928. Oldenburg: Lappan Verlag 1985
• `*Im Blumenhimmel`* (1929)
• `*Die Schule im Wald`* (1931)
• `*Weihnachten`* (1932)
• `*Bei den Osterhasen`* (1934)
• `*Hochzeit im Winkel`* (1934)
• `*Steig ein, mein Kind. Wir reisen durch’s Jahr`* (1935)
• `*Das Nachtkind`* (1942)
• `*Bienelinchens Abenteuer`* (1949)
• `*St. Nikolaus in Not`*, Stalling Verlag, (1954)
• `*Zambi, der Elefant`*, Ars sacra Josef Müller Verlag, (1954)
• `*Die glücklichen Mausleut`*, `F33f`_`[Lappan Verlag`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lappan_Verlag]`_`f, Oldenburg 1998, ISBN 3-89082-210-X
>>>Quartette (Auswahl)
`*Märchen-Quartett.`* `F33f`_`[J.W. Spear & Söhne`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Spear-Spiele]`_`f, Firmenkatalog 1919, Nr. 856
>>Literatur
• `F33f`_`[Manfred Bergr`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Manfred_Berger_(Pädagoge)]`_`f: `*Else Wenz-Vietor.`* In: `F33f`_`[Kurt Franz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kurt_Franz]`_`f u. a.: `*Kinder und Jugendliteratur. Ein Lexikon.`* Mertingen, 1. Ergänzungs-Lieferung, 1996, S. 1–13.
• Wenz-Viëtor, Else. In: `F33f`_`[Hans Vollmer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hans_Vollmer_(Kunsthistoriker)]`_`f (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 5: `*V–Z.`* Nachträge: `*A–G`*. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 112 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
• Karin Teufl, Stiftung Aschenbrenner (Hrsg.): `*Feine Striche – große Entwürfe. Else Wenz Viëtor (1882–1973).`* Publikation zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Aschenbrenner, Garmisch-Partenkirchen, vom 2. Dezember 2016 bis 23. April 2017. Museum Aschenbrenner, Garmisch-Partenkirchen 2016.
• Friederike Berger: `*Else Wenz-Viëtor`*. In: `F33f`_`[Tulga Beyerle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tulga_Beyerle]`_`f, Klára Němečková (Hrsg.): `*Gegen die Unsichtbarkeit: Designerinnen der Deutschen Werkstätte Hellerau, 1898–1938.`* Hirmer, München 2018, ISBN 978-3-7774-3218-2, S. 218f.
• Klára Němečkovár: `*Elegante Formen und raffinierte Details – Else Viëtor.`* In: Tulga Beyerle, Klára Němečková, Tanja Scheffler (Hrsg.): `*Gegen die Unsichtbarkeit: Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938.`* Hirmer, München 2018, ISBN 978-3-7774-3218-2, S. 156–159.
>>Weblinks
• Literatur von und über Else Wenz-Viëtor im Katalog der `F33f`_`[Deutschen Nationalbibliothek`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Nationalbibliothek]`_`f
• `*Else Wenz-Viëtor.`* In: `*`F33f`_`[kunstgewerbemuseum.skd.museum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kunstgewerbemuseum_Dresden]`_`f.`* Abgerufen am 29. Mai 2023
• `*Wenzberg.`* In: `*icking.de.`* Abgerufen am 29. Mai 2023
• Volker Ufertinger: `*Aufklärung über Paul Wenz.`* In: `*`F33f`_`[Merkur.de`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Münchner_Merkur]`_`f.`* 13. Dezember 2018; abgerufen am 29. Mai 2023.
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Volker Ufertinger: `*Ein zwielichtiger Namenspatron.`* In: `*`F33f`_`[merkur.de`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Münchner_Merkur]`_`f.`* 7. Januar 2017, abgerufen am 29. Mai 2023.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f `*Am Wenzberg in Icking – Erklärungsversuch.`* In: `*`F33f`_`[sueddeutsche.de`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Süddeutsche_Zeitung]`_`f.`* 3. Januar 2019, abgerufen am 3. Januar 2019.
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f `*Verstorbene Mitglieder.`* In: `*werdenfelser-kuenstler.de.`* Abgerufen am 29. Mai 2023.
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f Paul Jessen: Deutsche Form im Kriegsjahr, Die Ausstellung Köln 1914. In: Deutscher Werkbund (Hrsg.): Jahrbuch des Deutschen Werkbundes. Band 1915. F.Bruckmann A.-G., München 1915, S. 46 (uni-weimar.de).
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